adaran
20.06.2021
Was wir gestern (Freitag 12. Feb. 2010) im Palm Beach erlebt haben lässt einen die Haare zu Berge stehen. Anscheinend setzt man dort Personal ein, das es darauf anlegt, Badegästen gesundheitlich und gesellschaftlich zu schaden. Was soll man davon halten, wenn man aus heiterem Himmel von einem Aufseher grundlos ein Hausverbot erteilt bekommt, weil man angeblich Sex in der Öffentlichkeit hatte. Wir - meine Frau und ich, ein Ehepaar Ende 40 - hatten nichts anderes getan als viele andere Pärchen auch: im Kleopatrabecken (Saunabereich mit Nacktzwang) etwas enger umschlungen gewesen.
Angeblich hat der Bademeister alles gesehen, was seiner neurotischen Phantasie entspricht und hat uns sofort - wohlgemerkt ohne jede Vorwarnung des Hauses verwiesen (Zitat: "Ich mache von meinem Hausrecht Gebrauch.") Ein vernünftiges Gespräch war gar nicht möglich, wir wurden aufgefordert, mit nassen Haaren bei Schneesturm und Temperaturen unter Null das Haus sofort zu verlassen. Anschließend hat man uns dann noch eine Polizeistreife hinterher geschickt, welche uns dann freundlicherweise den Bus verpassen ließ und die Personalien aufnahm. Die Mitarbeiter vom Palm Beach haben Strafanzeige nach §183a (Erregung öffentlichen Ärgernisses) gestellt. Wir nun unsererseits erwägen Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung, übler Nachrede und vorsätzlichen Falschaussagen. Soviel zum Besuch.
Antwort von udolohrer1616 am 21.01.2014:
Solches Personal ist grauenhaft. Nur doppelte Moral und Denken wie vor 100 Jahren im Kopf. Es wird noch lange dauern - leider - bis es in öffentlichen Bädern unter Gleichgesinnten zu Berührungen und gar zum Sex kommen wird. Die Welt ist sooo prüde... und die Stadt Nürnberg ebenfalls.

Ihre Antwort

Ihr Name:
Ihre Antwort: