Rainer Stevens
19.09.2020
Aus München zu Gast in Fischeln reibt man sich im Schwimmbad verwundert die Augen - ein Seil quer durchs Becken gespannt! Als Begründung werden einem versicherungstechnische Gründe genannt, daß dieses Seil gespannt werden muß, sobald EIN Kind im Becken ist!? Wie machen das denn die gefühlt 100 Schwimmbäder, in denen ich als ehemaliger Wettkampfschwimmer schon war und die alle ohne Seil auskommen? Oder sind in Fischeln besonders viele Kinder mit Leseschwäche, die ein über dem Becken hängendes Schild "Nichtschwimmer halt" nicht kapieren? Und wie will man dem Tip des Bademeisters folgen, drüber oder drunter zu schwimmen, wenn man 60 Bahnen Kraul schwimmen möchte und dabei das Seil an der Wasseroberfläche überhaupt nicht rechtzeitig erkennen kann, um nicht ständig aus seinem Rhythmus gebracht zu werden und dagegen zu rumpeln? Daher meine Empfehlung: Lieber Joggingzeug mitbringen und durch den Stadtpark und die fast immer offenen schönen Kleingärten joggen.
Antwort von sisa am 15.02.2017:
Ich wundere mich, dass sich die Leute hier (teils in beschämender Weise) über ältere Menschen aufregen, die die Bahnen -wie auch immer- blockieren. Dazu kann ich nur sagen: wartet Freunde! In nicht mehr allzuferner Zukunft werdet ihr "die Alten" sein. Dann wollen wir sehen, wie ihr euch, so ohne jeden Respekt (den sie euch übrigens entgegenbringen) angegriffen, fühlt. Eine Lösung könnte sein, dass der Bademeister die Seile so spannt, wie sie gedacht sind: einige Bahnen für "Bahnenzieher", einige für "Langsamschwimmer"...Eine Abgrenzung für Kinder ist nicht notwendig, solange keine Kinder im Wasser sind!!! Herr Bademeister, machen Sie bitte Ihre Arbeit! Danke!

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